Ansprechende Webtexte schreiben: Tipps & Tricks

Oftmals wird bei einem Website (Re)Launch viel Wert auf das Design gelegt und wie Leistungen möglichst ansprechend präsentiert werden. Vergessen wird dabei, dass ein Website-Besucher zwar optisch angesprochen wird, letztlich aber von den Webtexten und schließlich dem Unternehmen als ganzes überzeugt wird. Auch für die Suchmaschinenoptimierung, also das verbesserte Ranking in der Suchmaschine, wie etwa Google, spielen die Webtexte eine wesentliche Rolle. Wie schreibt man also ansprechende und übersichtliche Texte, die nicht nur Website-Besucher, sondern auch Google überzeugen? Wir zeigen Ihnen in diesem Artikel, wie Sie Ihre Webtexte mit unseren Tipps Schritt für Schritt optimal aufbereiten.

Webtext vs. Werbetext

Webtexte sind speziell für den Einsatz auf Websites gedacht und bilden somit eine eigene Textsorte. Das Schreiben von Webtexten unterscheidet sich also grundlegend von Werbetexten für den Druck. Gewisse Ähnlichkeiten sind dennoch erkennbar. In beiden Fällen möchte man den User für sich gewinnen, indem man seine Emotionen anspricht.

Webtexte zeichnen sich aber vor allem durch diese Merkmale aus:

  • Kurze Absätze
  • Zwischenüberschriften
  • Bullet Points
  • Fett markierte Wörter
  • Links

Auf folgende Punkte gehen wir im Laufe des Blogartikels genauer ein. Im nächsten Schritt gehen wir darauf ein, welche Punkte im Vorhinein geklärt werden müssen, bevor es ans Schreiben geht.

Die Hausaufgaben, die Sie für gute Webtexte machen müssen

Bevor Sie mit dem Texten loslegen, müssen Sie sich folgende Punkte gründlich überlegen und klar definieren.

  1. Was ist der Zweck von Ihrem Text? Warum schreiben Sie ihn? Was wollen Sie damit erreichen?
  2. Was soll die Hauptmessage von Ihrem Artikel sein? Welche zentrale Frage soll beantwortet werden?
  3. Wer ist Ihre Leserschaft?
  4. Welche Informationen benötigen Sie, um den Artikel schreiben zu können?
  5. In welcher Reihenfolge werden Sie Ihre Informationen präsentieren? Welche grobe Struktur soll der Artikel haben?

Erst wenn Sie sich darüber im Klaren sind, sollten Sie mit dem Schreiben beginnen.

Erfahren Sie anschließend unsere Top 10 Tipps beim Schreiben von Webtexten.

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10 Tipps für ansprechende Webtexte

1. Die Keyword-Recherche

Bereits Dwight D. Eisenhower sagte: „Pläne sind nichts, Planung ist alles.

Auch für die Erstellung ansprechender Webtexte gilt dieser Leitsatz. Denn bevor Sie sich ans Schreiben und den kreativen Prozess machen, sollten Sie erst eine Keyword-Recherche machen, um zu wissen, wonach Nutzer überhaupt suchen.

Im ersten Schritt haben Sie bereits wichtige Aspekte, wie Zweck, Zielgruppe und Message geklärt. Nun finden Sie heraus, wie Personen nach Ihren Leistungen, Produkten etc. suchen. Bieten Sie beispielsweise Unterkünfte in der Steiermark für Urlauber an, dann könnten zentrale Keywords „steiermark ferienhaus“, „steiermark urlaub ferienhaus“ und „steiermark ferienhaus mieten“ sein. Im Text sollten diese Keywords im geeigneten Maße vorkommen – übertreiben sollte man nur nicht.

Wie finden Sie heraus, wonach Ihre Zielgruppe sucht? Hier einige Tipps von uns:

  • Ubersuggest
  • Google Suggest
  • Verwandte Suchanfragen (am Ende der Google Seite)
  • Ähnliche Fragen (nach den ersten organischen Ergebnissen)

2. Interessante & nützliche Überschriften

Natürlich möchte man möglichst kreative Überschriften schreiben, die das Interesse des Lesers wecken. Allerdings sollte der Website-Besucher tatsächlich auch einen Eindruck davon bekommen, welche Thematik in diesem Absatz behandelt wird und ob die Information für ihn relevant ist.

Wichtig ist zudem, dass man die Ergebnisse aus der Keyword-Recherche nutzt. Die Keywords sollten Sie für die finale Struktur Ihrer Webtexte heranziehen. Häufig gestellte Fragen können beispielsweise als Zwischenüberschriften verwendet werden. Nur dann erkennt auch Google, dass Ihr Content für Nutzer hilfreich ist und verbessert so Ihr Suchmaschinenranking.

3. Klare Gliederung & Struktur

Schreiben Sie keine unendlich langen Absätze, die sich ohnehin niemand durchlesen möchte. Viel wichtiger sind…

  • die definierte Struktur mit
  • Haupt- und Zwischenüberschriften,
  • kurze Absätze,
  • Aufzählungspunkte und
  • Hervorhebungen.

Diese Punkte sind wichtig, da Website-Besucher dazu tendieren, Webtexte zu überfliegen, anstatt sie Wort für Wort genau zu lesen. Mit der passenden Struktur finden sich Leser viel eher zurecht.

4. Auf den Punkt gebracht

Schreiben Sie nicht lange um den heißen Brei herum. Ein Webtext dient nicht dazu, Ihre rhetorischen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Kommunizieren Sie klar und bringen Sie Ihre Message auf den Punkt. Dies bedeutet auch, auf kurze Sätze und einfache Formulierungen zu achten. Fachwörter bitte nur, wenn es wirklich notwendig ist. Sollte dies der Fall sein, vergessen Sie zumindest nicht, die Begriffe zu erklären. Schließlich möchten Sie Ihre potenziellen Kunden überzeugen und keine wissenschaftliche Arbeit verfassen.

5. Erzählen Sie eine Story

Wenn Ihnen der Begriff Storytelling noch nichts sagt, dann ist es höchste Zeit sich über dieses extrem aktuelle und relevante Thema zu informieren. Storytelling ist eine Content Marketing Strategie und beschreibt das „Werben durch erzählte Geschichten“.

Damit ist gemeint, dass Sie nicht lediglich Informationen bereitstellen, die das Unternehmen gut dastehen lassen, sondern dass Sie vor allem auf den Kunden eingehen und seine Perspektive einnehmen. In welche Geschichte können Sie Ihre Kunden einladen, um Ihre Produkte oder Dienstleistungen mit Emotionen zu verknüpfen. Dadurch schreiben Sie Ihrem Unternehmen einen größeren Wert zu und sprechen die Website-Besucher und ihre Herausforderungen und Bedürfnisse optimal an.

Guter Tipp: In unserem Blogartikel zum Thema „Storybrand“ erfahren Sie, wie Sie anhand dieses Leitfadens eine klare Kommunikation an den Kunden entwickeln können.

6. Stellen Sie Fragen

Stellen Sie dem Leser zwischendurch auch Fragen, die Sie anschließend beantworten. Dadurch fühlt sich der Leser angesprochen und bleibt am Text interessiert.

Beispiel:
„Sie möchten bestimmt gerne ansprechende Webtexte schreiben. Doch wie genau können Sie Ihre Besucher begeistern? Nun, zuallererst müssen Sie wissen, was Ihre Besucher wissen möchten.“

Die bereits genannten Tipps beziehen sich auf den qualitativen Aspekt Ihrer Webtexte, um vor allem den Website-Besucher zum Lesen zu animieren. Erfahren Sie im Folgenden, wie Sie Ihren geschriebenen Text noch besser auf Ihrer Website präsentieren können.

7. Authentische Bilder

Bilder lockern nicht nur Ihren Text auf, sondern gefallen Google obendrein auch noch. Am authentischsten wirken Bilder, die Sie selbst geschossen haben, z.B. von Mitarbeitern bei der Arbeit, mit glücklichen Kunden oder von Ihren Produkten. Stockfotos sind eine einfache und häufig genutzte Alternative, wenn man auf gar keine Bilder zurückgreifen kann. Allerdings muss bewusst sein, dass diese letzten Endes doch immer nur ein inszeniertes Szenario darstellen.

Vergessen Sie nicht darauf, Alt-Texte zu hinterlegen, die dem User angezeigt werden, wenn die Seite oder das Bild nicht geladen wird. Sie verbessern außerdem die Barrierefreiheit und erhöhen die thematische Relevanz.

8. Die richtige Textlänge

Wie lange sollte ein Webtext sein? Nun gibt es auf die Frage leider keine eindeutige Antwort. In erster Linie bevorzugt Google natürlich Webtexte, die „uniquen Content“ darstellen – sprich ein einzigartig verfasster Text und nicht bloß zusammenkopierte Info von anderen Websites. Prinzipiell werden umfangreiche Texte, die alle Aspekte eines Themas behandeln ebenfalls im Ranking belohnt. Überzeugende Webtexte eignen sich immer auch zur Beantwortung der Suchanfragen.

Guter Tipp: Machen Sie eine Konkurrenz Analyse bezüglich der Länge der Website Texte. Wenn Sie hier Infos finden, die Sie noch besser und genauer erklären oder wertvolle Fragen aufgreifen können, die noch nicht beantwortet wurden, haben Sie große Chancen im Ranking zu steigen.

9. Call-to-Action

Nicht zu unterschätzen ist ein abschließender Call-to-Action, um Ihre Website-Besucher zur gewünschten Conversion zu bewegen. Sie möchten, dass Ihre potenziellen Kunden eine Anfrage machen, ein Formular ausfüllen oder direkt eine Bestellung aufgeben? Dann kommunizieren Sie Ihr primäres Ziel auch klar. Nur wenn den Lesern absolut klar ist, was der nächste Schritt sein soll, werden Sie diesen auch durchführen.

10. Interne Verlinkungen

Unter internen Verlinkungen versteht man das Setzen von sinnvollen Links zu diversen Unterseiten, Blogartikeln oder Formularen auf der Website. Wenn Sie beispielsweise Leistungen in Ihrem Text ansprechen, dann sollten Sie Ihre Leser direkt auf die entsprechende Unterseite schicken. Dort erhalten sie alle weiteren Infos.

Interne Verlinkungen wirken sich zudem positiv auf das Suchmaschinenranking aus und sorgen für einen logischen Fluss Ihrer Website-Struktur. Besuchern wird das Navigieren auf der Website erleichtert. Weiters wird dafür gesorgt, dass diese sich allgemein länger auf Ihrer Website befinden und diese sozusagen „erforschen“.

Fazit

Webtexte folgen eigenen Regeln. Damit Sie aber nicht gleich beim Gedanken an das Schreiben ins Schwitzen geraten, haben Sie mit unserem Blogartikel einen praktischen Leitfaden parat. Gehen Sie die Tipps Schritt für Schritt durch und Sie werden sehen, dass Ihnen der Schreibprozess wesentlich einfacher fallen wird – und Übung macht bekanntlich den Meister!

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