Erfolgreiche Newsletter erstellen

Post Author: Clemens Graf

Verfasst von: Clemens Graf

Lesezeit: ca. 8 min

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Fragen Sie sich auch, ob Sie heutzutage noch in einen Newsletter investieren sollen oder nicht? Doch was, wenn wir Ihnen sagen, dass sich die Frage nach dem ob gar nicht stellt und Sie sich stattdessen fragen sollten, wie Sie Ihre Ressourcen am besten für einen erfolgreichen Newsletter nutzen können?

Newsletter sind ein entscheidendes Instrument, um Ihre Zielgruppe zu erreichen, zu informieren und zu binden. Bei der Erreichung dieses Ziels möchten wir Sie mit diesem Blogartikel unterstützen. Gemeinsam werfen wir einen Blick auf die entscheidenden Aspekte des Erstellens, von den Grundlagen bis zu bewährten Methoden und Best-Practices, die Sie direkt übernehmen können.

Ziel des Newsletters

Marketing Regel Nr. 1: Setzen Sie sich immer ein Ziel. Wenn Sie wissen, was Sie mit Ihren Maßnahmen erreichen wollen, lässt sich der Inhalt dahingehend viel leichter ausrichten. Im Folgenden erklären wir, welche Ziele ein Newsletter verfolgen kann:

Engagement fördern

Möchten Sie das Engagement der Zielgruppe steigern? Dafür sollten Sie Ihren Newsletter mit ausreichend Verlinkungen versehen, beispielsweise um das Lesen von Blogartikeln zu unterstützen.

Beziehungspflege

Newsletters können dazu beitragen, die Beziehung zwischen dem Versender und seinen Abonnenten zu stärken. Dafür sollte vor allem ein konkreter Mehrwert geboten werden. Zum Beispiel gehören zu dieser Sorte Newsletter mit zahlreichen Tipps rund um die Produkte oder Dienstleistung oder Early Access für Special Members.

Verkaufsförderung

Für viele Unternehmen dienen Newsletter dazu, Produkte oder Dienstleistungen zu bewerben und Verkäufe zu steigern. Das wird oftmals durch die Kommunikation von Angeboten, Sonderaktionen oder Rabatten erreicht.

Aufbau des Newsletters

Wenn Sie wissen, worauf Ihr nächster Newsletter abzielen soll, werden Sie viel Zeit bei der Erstellung einsparen können. Folglich zeigen wir Ihnen, welche Abschnitte es benötigt, um den Content übersichtlich und mit rotem Faden aufzubauen.

1. Header und Einleitung

Der Header ist das erste, was Ihre Abonnenten sehen. Er sollte das Logo Ihres Unternehmens, einen aussagekräftigen Titel und / oder ein Bild enthalten. Die Einleitung sollte kurz und einladend sein, um das Interesse der Leser zu wecken.

2. Leistung und Aktion

Im Hauptteil des Newsletters sollten Sie Ihre Kernbotschaften überzeugend vermitteln. Präsentieren Sie detaillierter, welches Thema Ihnen heute wichtig ist und warum und behalten Sie immer das Ziel im Auge. Wollen Sie ein neues Produkt bewerben? Gibt es eine zeitliche begrenzte Aktion?

Überlegen Sie, welche Informationen der Abonnent im Newsletter benötigt, um sich weiter informieren zu wollen. Manchmal ist weniger mehr. Ein Newsletter ist keine Spielwiese für große Monologe.

3. Erfolgsstory

Erfolgreiche Customer Stories sagen mehr als 1.000 Worte. Lassen Sie Ihre Kunden am besten von Ihren positiven Erfahrung erzählen und verlinken Sie den gesamten Beitrag, das Video etc. im Newsletter. Damit steigern Sie das Vertrauen in Ihre Marke enorm.

4. Blogartikel

Nutzen Sie den Newsletter, um auf aktuelle Blogartikel oder Inhalte auf Ihrer Website aufmerksam zu machen. Diese sollten natürlich zur Thematik passen und einen Mehrwert darstellen. Dies fördert den Website-Traffic und sorgt für kontinuierlichen Content-Konsum.

5. Footer

Der Footer enthält wichtige rechtliche Informationen, Abmeldeoptionen und Kontaktmöglichkeiten, wie auch unter anderem Social Media Links. Stellen Sie sicher, dass er gut strukturiert und leicht lesbar ist.

Best-Practice Tipps

Nun wissen Sie, wie der Aufbau im Grunde aussehen kann. Sehen wir uns einige wichtige Aspekte aber noch im Detail an, die über Erfolg oder Misserfolg Ihrer Newsletter-Kampagnen entscheiden können.

Call to Action

Ein klarer und ansprechender Call to Action ist von hoher Bedeutung. Verwenden Sie Schlüsselwörter wie „Jetzt kaufen“, „Mehr erfahren“ oder „Jetzt abonnieren“, um Ihre Abonnenten zur Handlung zu motivieren. Dieser kleine Button kann oftmals über Kauf oder Absprung entscheiden.

Verlinkungen

Setzen Sie zudem weitere Links in Ihren Newsletter, um auf relevante Seiten oder Kontaktmöglichkeiten zu verweisen. Achten Sie darauf, dass die Verlinkungen gut sichtbar und benutzerfreundlich sind.

Spannender Betreff

Der Betreff ist der Türöffner für Ihren Newsletter. Er sollte neugierig machen und Lust auf mehr wecken. Vermeiden Sie langweilige Betreffzeilen, die jeder schon 10.000 mal gelesen hat und setzen Sie stattdessen auf Kreativität. Emojis machen sich außerdem auch immer gut und bringen Farbe in Spiel.

Weniger ist mehr

Halten Sie Ihren Newsletter kurz und prägnant. Zu viel Text kann Leser überfordern und sie verlieren schnell den Blick auf das Wesentliche. Im Newsletter geht es auch nur um eine sehr konkrete Message, die Sie verbreiten möchten und von der nicht abgelenkt werden soll.

Konzentrieren Sie sich daher auf die wichtigsten Informationen und vermeiden Sie überflüssigen Inhalt.

Best-Practice Beispiel Motus Autocenter

Anhand des Beispiels von Motus Autocenter, einer der größten freien Kfz-Werkstätten in Wien, zeigen wir Ihnen einen möglichen Aufbau eines Newsletters, der alle wichtigen Punkte berücksichtigt.

1. Header, der das Thema aufgreift

Im Header wird gleich die aktuelle Herbst-Aktion präsentiert, welche das Thema des Newsletters darstellt. Im Anschluss geht man näher auf das Angebot ein.

2. Einleitung und Erklärung des Angebots

Mit einem aussagekräftigen Titel und einer prägnanten Einleitung holt sich das Unternehmen die Aufmerksamkeit der Leser. Danach ist es wichtig, direkt auf das zeitlich begrenzte Angebot einzugehen.

Im Anschluss wurde noch darauf hingewiesen, dass man für die Nutzung der Herbst-Aktion einen Termin vereinbaren muss und setzt hierfür den richtigen Call to Action. So erhöht man das Engagement der Leser.

3. Aktion zusammengefasst

Nach einer kurzen Auflistung der passenden Leistungen wird die Aktion noch mal in den wichtigsten Stichpunkten zusammengefasst. So hat der Newsletter-Empfänger alle notwendigen Infos auf einen Blick und kann über den Call to Action-Button gleich einen Termin vereinbaren.

4. Hilfreiches Content Piece

Schließlich eignet sich an dieser Stelle noch das Einpflegen eines unterstützenden Content-Stücks, wie beispielsweise eines YouTube Video, eines Blogartikel oder einer Landing Page. Die MOTUS Website verfügt über einen sehr umfangreichen Blogbereich, in dem das Unternehmen seinen Kunden hilfreiche Tipps rund um das Thema Kfz an die Hand gibt. Demnach werden in jedem Newsletter relevante Beiträge verlinkt, welche die saisonale Aktion perfekt ergänzen.

5. Abschließender Call to Action

Auch ein Newsletter sollte einen passenden Abschluss haben und nicht einfach abrupt enden. Daher gibt man den Kunden noch mal die Möglichkeit, sich bei Fragen oder etwaigen Anliegen melden zu können.

6. Details im Footer

Wichtige Infos rund um Kontaktmöglichkeiten, Social Media Links, Abmeldeoptionen und zum Impressum im Allgemeinen finden sich auch hier ganz am Ende des Newsletters.

Fazit

Einen erfolgreichen Newsletter zu erstellen erfordert Sorgfalt und Planung. Mit einem klaren Ziel, einem gut strukturierten Aufbau und der Berücksichtigung bewährter Best Practices können Sie sicherstellen, dass Ihre Newsletter bei Ihren Abonnenten gut ankommen und Ihre Ziele erreichen. Bleiben Sie kreativ, halten Sie sich an Ihr Branding und testen Sie verschiedene Ansätze, um herauszufinden, was am besten funktioniert. Und nicht vergessen: Weniger ist oft mehr, wenn es um Newsletter geht!

Veröffentlicht am 19. Juni 2024

, aktualisiert am 19. Februar 2024

Vorstellung: Clemens Graf

Clemens Graf

Clemens Graf ist Gründer & CEO der Werbeagentur inconcepts marketing Gmbh. Seit vielen Jahren ist er ebenfalls intensiv im Bereich online Marketing und Brand Building unterwegs und berät mit seinem Know-How sowohl nationale als auch internationale Unternehmen, um die Potenziale der digitalen Medien vollständig zu nutzen.

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