10 Webdesign Trends für 2018

Das Internet ist sehr schnelllebig und permanent in Entwicklung. Jedes Jahr werden neue Webdesign Trends eingeführt, um den aktuellsten Bedürfnissen der User zu entsprechen, auf neue Endgeräte zu reagieren oder generelle Design Trends aus Mode, Architektur etc. zu berücksichtigen.
Hier sind einige Webdesign Trends, die dieses Jahr international sowie auch im Inland immer mehr in Erscheinung treten werden.

1. Card Design

Karten sind intuitiv und leicht zu verstehen. Pinterest war einer der Vorreiter dieses Designs, welches sich jetzt immer mehr auf andere Websites ausbreitet (Google, Blogs, etc.).
Dieses Design macht es möglich, viel Content auf eine schöne Art und Weise darzustellen. Somit bekommen die Nutzer viele Infos in kleinen „Häppchen“ präsentiert.
Das Card Design ist durch den strukturierten Aufbau perfekt für das responsive Design (Anpassung an mobile Endgeräte) geeignet.

Card Design

Quelle

2. Minimalistisches Design

Bei minimalistischen Designs geht es darum, so wenige Elemente wie möglich einzubauen, damit der User vom hauptsächlichen Inhalt nicht abgelenkt wird und so schnell wie möglich durch die Seite navigieren kann.
Die Schnelllebigkeit unserer Gesellschaft hat sicher dazu beigetragen, dass dieses Design immer beliebter wird.
Durch die wenigen Elemente auf der Website erreicht man meist auch eine sehr gute Ladezeit, was auch einen großen Einfluss auf die Suchmaschinenoptimierung (SEO) ausübt.

Minimal Design


Quelle

3. Material Design Hybrid

Das „Flat“ Design ist schon seit Jahren einer der größten Webdesign Trends. Hierbei entfernt man alle unnötige Effekte wie 3D, Schattierungen, Glanz, etc. um die Webseite flacher erscheinen zu lassen.
Das Problem hierbei war bzw. ist, dass wichtige Elemente aufgrund Ihrer Unauffälligkeit komplett untergehen.
Um dieses Manko zu beheben hat Google das Material Design implementiert. Simpel erklärt, werden Flat Element mit geometrischen Schattierungen versehen, um es den Usern zu erleichtern, diese zu erkennen.

Flat vs. Material


Quelle

4. Gifs und Cinemagraphs

Mit GIFs und Cinemagraphs bringen Sie Bewegung in Ihre Seite. Diese Elemente sind starke Tools, um den Content Ihrer Seite lebendiger zu gestalten, was dazu führt, dass Ihr Content interessanter wird und die Nutzer länger auf Ihre Seite bleiben.

Natürlich sollte man diese Elemente nur sehr dezent einsetzen und auch nur an Stellen, wo es sinnvoll erscheint. Falsch eingesetzt können diese Tools viel Unruhe in Ihre Webseite bringen. Ebenso muss die Ladezeit der Website im Auge behalten werden.

GIFs

animiertes GIF
  • Komplette Szenerien, die immer wieder wiederholt werden.
  • Erstellung dauert nicht lange, da kein Fokus auf Ästhetik gesetzt wird.
  • Die Wiederholung (Loop) bietet keine besondere Erfahrung, da für gewöhnlich kein großer Wert auf den Feinschliff gelegt wird.
  • Animation, um lustige und unterhaltsame Momente zu präsentieren.
  • Mittel zur Kommunikation mit anderen.

Cinemagraphs

Cinemagraph

Quelle

  • Standbilder, die kleine wiederholende Bewegungen enthalten und somit wie ein kurzes Video wirken.
  • Nehmen für die Erstellung sehr viel Zeit in Anspruch.
  • Die Wiederholung ist sehr dezent und schafft die Illusion eines fortlaufenden Videos.
  • Animation, um lustige und unterhaltsame Momente zu präsentieren.
  • Eyecatcher

5. Bilder mit Menschen (Self-Made)

Früher war es viel einfacher mit den Kunden eine Verbindung aufzubauen, da diese für das Produkt bzw. für die Dienstleistung ins Geschäft kommen mussten und dort direkt von einem Mitarbeiter beraten wurden.
Heutzutage werden viele Prozesse schon über das Internet abgewickelt, was bedeutet, dass die Website der erste „Ansprechpartner“ für die neuen Kunden ist und daher auch bei diesen gewisse Emotionen wecken sollte. Das schafft man am besten mit Bildern auf denen Menschen abgebildet sind.
Immer mehr Websites/Unternehmen setzen gezielt solche Bilder ein, um den Usern auf der menschlichen Ebene zu begegnen.

Menschen im Vordergrund

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6. 360° Videos

360° Bilder kennen Sie wahrscheinlich schon – hier kann man sich im Bild drehen und den Blickwinkel ändern etc. Mit 360° Videos kommt nun der nächste Schritt – hier werden Videos so aufgenommen, dass man während man sich das Video ansieht darin den Blickwinkel komplett individuell verändern kann.

Mit der Einführung der VR Brille sind komplett neue Wege entstanden, um mit den Usern/Kunden zu kommunizieren und die eigene Werbebotschaft zu übermitteln.

Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass die Webbranche gleich auf diesen Zug mit aufspringt und Websites sowie Apps mit dieser Funktion ausstattet. (Youtube, Vimeo, etc.)

360

Quelle

7. Typografie

Screenshot google fonts

Mit dem Aufkommen von Webfonts (Schriftarten die auf jedem Computer eingesetzt werden können, da Sie über das Web geladen werden) wurde die Typografie für den Web Bereich als Design Element geboren.

In den letzten Jahren wurden wichtige Überschriften oder Schlagworte bereits größer und größer – 2018 wird weitere, große und aussagekräftige typografische Elemente mit sich bringen, die gezielt eingesetzt werden, um ein ansprechendes Design umzusetzen.

8. Ladezeit

Ladebalken

Durch mobile Endgeräte wurde die Ladezeit in den letzten Jahren wieder ein wichtiger Faktor – wer wartet schon gerne mehr als ein paar Sekunden, um die Inhalte einer Website zu sehen? Google ist ein starker Befürworter von schnellen Ladezeiten und gibt als Grenzwert 1,5 Sekunden für die Ladezeit an. Entsprechend werden schnelle und mobil optimierte Websites besser in den Suchergebnissen gereiht. Ein gutes Ranking bei Google ist mittlerweile für jedes Unternehmen ein wichtiger Erfolgsfaktor. Daher muss trotz aller Design-Aspekte auch immer die Ladezeit im Auge behalten werden – denn große Bilder, Videos, Webfonts etc. tragen alle zu einer längeren Ladezeit bei.

9. Illustrationen

Illustration webdesign

Retro ist in! Hippe Illustrationen wie in den frühen Zeiten der Werbung oder im Stil einer Handzeichnung sorgen als frisches Element für einen individuellen Touch und sind im Vergleich zu „normalen“ Fotos ein echter Hingucker.

10. Stockfotos? Nur mit Vorsicht!

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Mittlerweile sind Stockfotos fast auf jeder Website im Einsatz. Jeder kennt sie – die typischen Fotos bei Kontakt, wie z. B. die junge Dame mit dem Headset die in die Kamera lächelt etc. Diese Fotos können auf Bildplattformen zu einem günstigen Preis eingekauft werden, man spart sich kostspielige Fotoshootings und hat schnell ansprechendes Bildmaterial zur Hand. Dadurch, dass diese Stockfotos aber von jedem gekauft werden können, wiederholen sich die verwendeten Bilder oftmals auf verschiedenen Websites oder sogar im Print-Bereich. Zudem sind die Motive oftmals sehr klischeehaft. Daher sollten – wenn möglich – eigene Fotos gemacht und verwendet werden, sei es vom Büro, Mitarbeitern, Produkten etc. Wenn Stockfotos eingesetzt werden, muss darauf geachtet werden, dass diese natürlich und nicht abgedroschen wirken. Oftmals kann man durch das Auswählen von einem kleineren Bildausschnitt ein Stockfoto natürlicher und individueller machen.

Fazit

Das sind sie also, unsere Webdesign Trends für 2018.

Möchten auch Sie sich designtechnisch rüsten oder an der Ladezeit oder mobilen Optimierung Ihrer Website arbeiten? Kontaktieren Sie uns einfach! Wir sind Ihnen mit unserem Know-How gerne dabei behilflich.

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